Aus dem Nebel auftauchen – der Witthoh

Zur Zeit ist es oft neblig auf der Insel. Wenn man am Morgen das andere Ufer nicht mehr sehen kann, hat man das Bedürfnis, den Kopf mal aus dem Nebel rauszustrecken. Dazu muss man allerdings aufs Festland fahren. Das haben wir letzte Woche ein paarmal gemacht und dabei einige Überraschungen erlebt. Schon als wir Richtung…

Es ist Zeit

Mein Lieblingsgedicht zum Herbst stammt von Rainer Maria Rilke. Es gibt Stimmungen auf der Insel, die wie gemacht scheinen, um Rilkes Verse zu illustrieren. Herbsttag Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, Und auf den Fluren lass die Winde los. Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein….

Insel im Nebel

Der November hat die Reichenau in Nebel getaucht. Kein Wunder, bei einem Ort mitten im Wasser! Mir ist der Nebel nicht unangenehm, er schafft ganz eigene Stimmungen. Wenn man spazieren geht oder mit dem Rad fährt, ist es, als ob man in Zeitlupe unterwegs wäre. Versucht man, das Grau mit den Augen zu durchdringen, fühlt…

Unter Reihern

Heute morgen haben sich in unserer Bucht seltene Gäste eingefunden: Silberreiher. Sie sind wunderschön mit ihrem weißen Gefieder und dem gelben Schnabel. Immer wenn ich einen sehe, habe ich das Gefühl, dass er mir Glück bringt. Das Silberreiherpaar stand zunächst im flachen Wasser. Aber sie waren nicht allein. Denn eigentlich gehört die Bucht ja diesem…

Kirchen im Herbst

Die Blätter färben sich bunt, der Herbstwind jagt die Wolken über den Himmel und kräuselt die Wellen. Auch rund um die Reichenauer Kirchen herrscht nun Herbststimmung.

Goldener Oktober

Nun ist er vorbei, der goldene Oktober, in dem Sonne, Wolken und Wind zauberhafte Lichtstimmungen schafften. Der November gebärdet sich so, wie man es von ihm erwartet: grau, neblig, regnerisch. Deshalb hier noch ein paar Erinnerungen an die „goldene“ Zeit.

Barock inszeniert Ewigkeit

Wer das Reichenauer Münster besucht, erwartet – wie in allen Prospekten beschrieben – eine romanische Kirche, allenfalls noch einen gotischen Chor. Um so erstaunter ist man, wenn man im Westwerk steht und durch das Mittelschiff nach vorne schaut: Hier eröffnet sich eine phantastische barocke Inszenierung. Die schweren Sandsteinpfeiler und die romanischen Rundbögen, die das Hauptschiff…